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Während einer YOGA Stunde bringst du mehrmals deine Hände in Namasté. Die YOGA Stunde selbst wird mit Namasté beendet. Oft macht es die YOGA Lehrerin vor und YOGA Schüler machen es nach. Jeder gehen in die Haltung und spricht das Wort Namasté aus. Man macht das eben so. Was bedeutet Namasté? Was ist die Absicht dieser Haltung? Woher kommt diese Ritual im YOGA? In diesem Blog Artikel von Saphi bekommst du die Antwort.

 

 

Namasté – Das Geheimnis entdecken

Die Geste Namasté repräsentiert eine innere Haltung. Sie steht für die Gewissheit, dass sich in jedem Menschen etwas Göttliches befindet. Wenn wir sie ausüben, würdigen wir uns und gleichzeitig unser Gegenüber. Und es geschieht noch viel mehr …

Bestimmt hast du schon beobachtet, dass Namasté ganz unterschiedlich gemacht wird. Um Namasté auszuführen, bringst du deine Hände vor das Herzchakra. Die Handinnenflächen berühren sich vollständig. Du schließt deine Augen und neigst deinen Kopf leicht in Richtung deiner Hände.

Manchmal kannst du auch beobachten, dass die Hände zur Stirn geführt werden und in der Verneigung für einen Moment das dritte Auge berühren.

 

Namasté – Die Bedeutung des Wortes

Wenn du ganz bei dir bist, dann entsteht ein wunderbares Gefühl, während der Köpf sich langsam in Richtung der Hände neigt. Es ist ein besonders tiefen Ausdruck von Achtsamkeit und Respekt sich selbst und dem anderen gegenüber. Namasté ist eine Haltung, die einzig und allein in der Haltung das nach außen bringt, was sie beinhaltet.

Das Wort Namasté besteht aus drei Wörtern. „Nama“ bedeutet verneigen, „as“ heißt ich und „te“ du. Wörtlich übersetzt bedeutet Namasté also: „Ich verneige mich vor dir.“ Gerne übersetze ich es auch mit: „Ich grüße das Göttliche in dir.“

Meistens sprechen wir das Wort „Namasté“ in Verbindung mit der Haltung aus. In Indien oder auch in Sri Lanka werden die Geste selbst als Ausdruck von Namasté erlebt. Daher ist es nicht wichtig, während man sich verbeugt, das Wort auszusprechen. In der Verneigung erfolgt eine Verbindung zu sich selbst und zu dem anderen gegenüber. Es ist ein sprechen und ein verstehen ohne dass das, was ist, sich in Worte widerspiegeln kann.

 

Namasté – Die Verbindung mit dem Herzen

Für Namasté bringen wir die Hände vor dem Herzchakra zusammen. Das aktiviert unser Herzchakra und verstärkt die Gefühle von Liebe, Demut, Güte und Hingabe. Neigen wir unseren Kopf und schließen wir unsere Augen, dann erleben wir das Göttliche in uns.

Unser Geist verbindet sich mit unserem Herzen und das Karussell der Gedanken in unserem Kopf verliert den Antrieb. Es wird ruhiger und ruhiger in uns und wir gehen von der äußeren in unsere innere Welt. Nicht jeder erlebt diesen Moment am Anfang als etwas Göttliches. Die Begegnung mit einem selbst kann eine Herausforderung sein.

 

Namasté – Mehr als eine Meditationstechnik

Unsere Hände befinden sich in der Haltung Namasté vor unserem Herzchakra. Unsere Augen sind für den Moment geschlossen. In der Gesamtheit besteht jetzt die Möglichkeit, tief in die Qualität des Herzchakras einzutauschen. In dieser Haltung können wir uns selbst lange begegnen. Im REIKI hat diese Art der Meditation einen besonderen Namen. Gasho-Meditation.

In der Begegnung mit anderen ist das ebenfalls eine wunderschöne, wenn auch kurze Meditation. Beide geben sich in die Haltung Namasté. Für beide spielt die äußere Welt keine Rolle mehr. Jeder ist bei sich, verbunden mit seinem Herzen. In diesem Moment spielen alle äußeren Gegebenheiten keine Rolle mehr. Man fühlt und sieht nur noch den Gegenüber und das mit dem, was ihn ausmacht und nicht mit dem, was wir glauben sehen zu wollen.

 

Namasté – Die Verbindung mit uns und anderen

In der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler erlaubt Namasté, energetisch an einem Ort der Verbundenheit und Zeitlosigkeit zusammen zu kommen. Das Zusammenkommen ist frei von der Identifikation mit dem Ego. Wenn beide Namasté mit einem tiefen Gefühl durchführen, ein Gefühl, welches aus dem Herzen kommt, dann kann sich eine tiefe seelische Einheit entfalten.

Meistens wird eine YOGA Stunde mit Namasté beendet. Der Geist ist dann ruhiger und die Energie im Raum friedvoller. Der YOGA Lehrer leitet Namasté als Symbol der Dankbarkeit und des Respekts gegenüber seinen Schülern an. Er lädt diese im Gegenzug dazu ein, sich mit ihrer Linie von Lehrern zu verbinden. Die Wahrheit kann sich frei entfalten. Die Wahrheit, dass wir alle eins sind, wenn wir aus dem Herzen heraus leben.

Fit & gesund leben!
Namasté – Tu was für dich!

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Sakira Philipp - Coach & Trainerin