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Manchmal passiert das Lesen ganz von selbst. Du wirst von der Geschichte gefesselt und tauchst in deine eigene innere Welt ein. Die tatsächliche Umgebung um dich herum verschwindet. Dennoch hat sie einen Einfluss auf das, was du tust. In diesem Blog-Artikel lenken wir unsere Aufmerksamkeit nach außen und betrachten den äußeren Leseprozess. Du erfährst, wie du durch die bewusste Gestaltung deiner Leseumgebung bewusster lesen und wesentliche Informationen besser merken kannst.

 

 

Das perfekte Leseumfeld


FINDE DIE IDEALE LESEKULISSE FÜR DEINEN UNGESTÖRTEN LESEGENUSS

Beginnen wir mit dem Ort, an dem du liest. Hierbei handelt es sich nicht unbedingt um das Lesen unterwegs in der U-Bahn, im Park oder im Café. Hier sprechen wir von Orten, deren äußere Gestaltung du selbst beeinflussen kannst.

Lass uns in den Wohnbereich gehen. Wahrscheinlich gibt es einen Platz, an dem du gerne liest und lernst. Wenn du an diesem Ort bist, wissen dein Körper und dein Geist, dass es Zeit zum Lernen und Lesen ist. Dieser Platz wird zu einem Rückzugsort, einer Oase des Wissens und der Entspannung. Dein Inneres synchronisiert sich mit dieser Umgebung, da sie durch wiederholte Nutzung eine Bedeutung für dich bekommt. Dies nennt man einen “Raumanker.”

Den Raumanker zu setzen, indem du diesen speziellen Ort bewusst für das Lesen und Lernen nutzt, kann einen enormen Einfluss auf deine Lesegewohnheiten und deine Aufmerksamkeit haben. Du wirst feststellen, dass du dich schneller in den Lesemodus versetzen kannst, wenn du diesen Platz betrittst. Deine Konzentration wird gesteigert, und du kannst leichter in die Welt des Geschriebenen eintauchen.

Gehirnjogging ist der Schlüssel, mit dem die Türen zu einem fitteren und agileren Geist geöffnet werden. Je mehr du deinen Verstand trainierst, desto besser entfaltest du dein Potenzial und umso leichter meisterst du die Herausforderungen des Lebens.
Dr. Sophia Ananda

 

Was sind die besten Tipps?


Beginnen wir damit, deine äußere Leseumgebung bewusst zu gestalten. Dein Leseraum spielt eine entscheidende Rolle in deinem Leseerlebnis. Ein komfortabler Sitz, gutes Licht und die richtige Raumtemperatur schaffen die ideale Atmosphäre. Die Ordnung in deinem Leseraum fördert die Konzentration und minimiert Ablenkungen. Die äußere Gestaltung deines Leseplatzes kann einen erheblichen Einfluss auf dein Leseverständnis und deine Lesefreude haben. In diesem Artikel werden wir erkunden, wie du deine Leseumgebung optimieren kannst, um das Beste aus deinem Lesen herauszuholen.

Tipp N°1 – Lies mit guten Gefühlen!

Wenn du dich an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst und erfolgreich lesen und lernen kannst, dann hast du bereits einen guten Platz gefunden. Falls nicht, empfehle ich dir zunächst, einen solchen Ort in deiner Wohnung zu finden. Einen Platz, an dem du gerne bist und an dem das Lesen und Lernen Freude bereitet.

Hast du bereits einen speziellen Ort zum Lesen? Das Wohlfühlprinzip kann auch auf deine Leseecke übertragen werden. Gestalte sie so einladend und gemütlich wie möglich. Sowohl dein Arbeitsplatz als auch dein Leseeck sollten dir gute Emotionen schenken, unabhängig davon, was du dort tust.

 

 

Tipp N°2 – Lies mit dem richtigen Licht!

Damit du optimal lesen kannst, ist ausreichend Licht unerlässlich. Das mag simpel klingen, aber ideales Licht, vorzugsweise Tageslicht, wenn ein Fenster in der Nähe ist, ist ideal für deine Augen. Wenn Tageslicht keine Option ist oder es bereits dunkel draußen ist, gibt es eine Faustregel: Die Lichtquelle sollte von der Seite deiner schreibenden Hand kommen, also für Rechtshänder von links und für Linkshänder von rechts. Dies minimiert Schatten, die das Lesen erschweren und die klare Informationsverarbeitung im Gehirn beeinträchtigen können. Mit ausreichendem Licht bleiben wir fokussierter, im Hier und Jetzt, und unser Geist hat weniger Raum für Ablenkungen.

Das Licht zum Lesen sollte hell genug sein, um den Text klar zu erkennen, aber nicht so grell, dass es unangenehm ist. Idealerweise sollte es in etwa der Helligkeit des Umgebungslichts entsprechen.

 

Tipp N°3 – Lies mit der optimalen Haltung!

Wenn du liest, achte auf deine Körperhaltung. Mach es dir bequem, aber verfalle nicht ins Schludern. Die ideale Position ist aufrecht und entspannt, mit beiden Füßen auf dem Boden. Der Abstand zwischen deinen Augen und dem Buch sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter betragen. In diesem Abstand können die Augen ganze Wortgruppen oder Zeilen leichter erfassen.

Eine gebeugte oder zusammengekauerte Haltung signalisiert dem Gehirn, in den Ruhe- oder Schlafmodus zu wechseln. Das kann beim Lesen im Bett und beim Lesen zur Entspannung erwünscht sein. Allerdings ist dies beim aktiven Lesen und Lernen kontraproduktiv. Bleibe also aufrecht und aufmerksam.

 

Tipp N°4 – Lies mit der idealen Körperhaltung!

Tony Buzan empfiehlt eine ideale Körperhaltung beim Lesen, die die Effizienz des Gehirns steigert. Dabei sollten die Füße flach auf dem Boden stehen, der Rücken gerade gehalten werden, und die Muskulatur leicht gedehnt werden. Dies ermöglicht eine optimale Sauerstoff- und Blutzufuhr zum Gehirn und versetzt es in den Wachmodus, wodurch es sich auf bevorstehendes Lesen konzentriert. Eine aufrechte Haltung fördert auch eine ruhige und tiefe Atmung, was zu Entspannung führt.

Besonders hilfreich ist eine aufrechte Haltung, wenn du leicht von Ablenkungen oder persönlichen Problemen abgelenkt wirst und deine Gedanken beim Lesen abschweifen. Indem du aufrecht sitzt, tief atmest und entspannt bleibst, wird das Lesen leichter und flüssiger. Tony Buzan betont diese Haltung als eine Methode, um deine Leseerfahrung zu optimieren, insbesondere beim SpeedReading.

 

Tipp N°5 – Lies ohne Störungen!

Unterbrechungen und unnötige Störungen können unseren Lese- und Lernfluss stören und negative Emotionen auslösen. Studien haben gezeigt, dass wir nach jeder Unterbrechung mehrere Minuten benötigen, um wieder auf das gleiche Aufmerksamkeitsniveau zurückzukehren, das wir vor der Störung hatten. Hier kannst du im Voraus Vorkehrungen treffen.

Beginne damit, dein Handy und Telefon auf lautlos zu stellen. Eine praktische Alternative für ankommende Anrufe ist die Verwendung eines Anrufbeantworters. Ein fröhlich-buntes Schild an der Tür mit der Aufschrift “Bitte nicht stören – ich lese und lerne” kann allen Familienmitgliedern deutlich signalisieren, dass du jetzt ungestörte Zeit für effektives Lesen und Lernen benötigst und Unterbrechungen unerwünscht sind.

 

 

Tipp N°5 – Finde neue Beschreibungen!

Manche schwören auf Brockhaus oder Duden, manche auf die Thesaurus-Funktion von Textverarbeitungsprogrammen, um sich ein Wort erklären zu lassen oder nach ähnlichen Begriffen zu suchen. Das ist logisch; alle sind gute Methoden, um unserem Wissen auf die Sprünge zu helfen. Eine weitere Möglichkeit, um sich inspirieren zu lassen, besteht darin, Synonym-Datenbanken zu verwenden oder in Wörterbüchern zu stöbern. Hier ist eine Empfehlung: Manchmal ist es gut, auf dem Teppich zu bleiben! Wenn wir unsere neuen Erkenntnisse einsetzen wollen, dann ist es besser, nach Formulierungen zu greifen, die ungefähr zum Sprachgebrauch der Umgebung passen. “Alte Lateiner” mögen zwar gerne mit beeindruckenden Zitaten um sich werfen, aber meistens wollen wir doch von anderen verstanden werden, oder nicht? Manchmal ist es hilfreich, ein und dieselbe Sache mehrmals mit unterschiedlichen Worten zu beschreiben. Niemand wird bemerken, dass es eigentlich eine Wiederholung mit anderen Worten ist. Eher wird das Gegenteil der Fall sein. Mehr Menschen werden dich verstehen, weil du durch die Beschreibung mit anderen Worten den aktiven Wortschatz anderer Menschen ansprichst.

 

Tipp N°6 – Lies mit einer Buchstütze!

Wenn du lieber sitzend an einem Tisch arbeitest, kann eine Buchstütze sehr hilfreich sein. Eine Buchstütze ermöglicht es, das Buch in einem leichten Winkel zu platzieren, was das Lesen erleichtert. Du kannst beispielsweise einige Bücher übereinander stapeln und das Buch dann gegen die Bücher lehnen. Es gibt auch verschiedene Arten von Buchstützen, die du kaufen kannst und die in vielen Variationen erhältlich sind. Sie bieten zusätzliche Unterstützung für eine angenehme Leseposition.

 

 

Tipp N°7 – Lies am Rednerpult!

Stell dir einen Redner an einem Rednerpult vor. Meistens hat er eine aufrechte Körperhaltung, und seine Augen haben den optimalen Abstand zum Text. Wenn du die Möglichkeit hast, probiere selbst einmal aus, wie gut du an einem Rednerpult lesen und lernen kannst. Ein Rednerpult hat einen weiteren Vorteil: Der Körper bleibt in Bewegung, während du liest und lernst. Dies trägt zur Flexibilität des Körpers und insbesondere des Gehirns bei.

 

 

Tipp N°8 – Nutze deinen Finger!

Deine Finger können das Lesen von außen optimal unterstützen. Erinnerst du dich noch daran, wie du in der Schule das Lesen gelernt hast? Deine Finger bewegten sich zuerst ruckartig und dann immer gleichmäßiger unterhalb einer Zeile entlang. Das Mitführen des Fingers war anfänglich ein legitimes Mittel, um das Lesen zu erlernen, die Konzentration aufrechtzuerhalten und den roten Faden nicht zu verlieren.

Diese Methode, die Leseanfänger instinktiv und unbewusst nutzen, hat einige Vorteile:

  • Sie erleichtert den Lesevorgang.
  • Sie hält unseren Blick fokussiert, wo er sein sollte.
  • Sie bereitet das Gehirn darauf vor, Informationen aufzunehmen.

Irgendwann haben wir damit aufgehört, vielleicht weil es uns albern erschien oder von außen kritisiert wurde. Die genauen Gründe sind unwichtig. Ich lade dich einfach dazu ein, deinen Augen mit deinen Fingern wieder eine Führung zu geben und somit die Vorteile dieser Art des Lesens zu nutzen.

 

Tipp N°9 – Lies zur richtigen Zeit!

Nimm dir ein Wörterbuch und beobachte, wie genau du ein bestimmtes Wort suchst. Die meisten Menschen verwenden dabei ihren Finger, um ihre Augen gezielt über den Text zu führen und das Gesuchte schnell zu finden. Wie ist das bei dir?

Das Verwenden des Fingers als Lesehilfe hilft dir, dich besser auf den Text zu konzentrieren und gibt deinen Augen eine klare Führung. Das Mitführen des Fingers ist eine einfache und effektive Methode, um deine Konzentration und Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Diese Technik kannst du jederzeit anwenden, da du deine Finger immer zur Verfügung hast. Eine ähnliche Methode, um diesen Effekt zu erzielen, ist die Verwendung eines Schreibgeräts oder langer, schlanker Gegenstände wie Stifte, Federn, Stricknadeln oder Essstäbchen.

 

Was ist der beste Tipp?

Du hast viele Anregungen bekommen, wie du durch äußere Veränderungen deine Lern- und Leseleistung optimieren kannst. Vielleicht hast du selbst schon auf diesem Gebiet geforscht und wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Wichtig ist, dass deine Ideen nicht in Schubladen schlummern, sondern dass du sie in die Tat umsetzt.

Sakira Philipp


🦋 SPIRITUELLE LEHRERIN, LIFE COACH, AUTORIN

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich wünsche mir, dass dich dieser Blogartikel inspiriert und dir den Mut schenkt, mit dem du alte Pfade verlässt und in deine Kraft kommst! Es ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich! Teile diesen Blogartikel gern mit denen, die Inspirationen für ihr Leben brauchen.

Fühle dich von Herzen umarmt
Deine Sakira

 

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