Achtsames Essen und wie eine Rosine in der Bewusstheit der Menschen etwas Großes vollbringt. Hast du dir schon einmal eine Antwort auf die Frage “Warum wir essen?” gegeben? Essen wir, weil gerade Essenszeit ist oder essen wir, weil sich unser Körper mit einem Hungergefühl gemeldet hat? Setzen wir uns an den Tisch oder essen wir auf dem Weg von einem Ort zum anderen? Wissen wir noch, was wir unserem Körper gerade zugeführt haben? Was braucht unser Körper wirklich?
Nur die wenigsten Menschen zelebrieren das Einnehmen einer Mahlzeit in Form von achtsamen Essen. Unsere Tage sind gefüllt, sodass kaum noch Zeit für uns und die Aufmerksamkeit für unseren Körper bleibt. Wir sparen an dem, was uns am Leben hält und wundern uns, wenn wir energielos und oder krank werden. Lass dich überraschen, wie achtsames Essen und eine kleine Rosine in der Bewusstheit der Menschen etwas Großes vollbringen! 

 

AUFWACHEN IN DER MATRIX

Wir essen jeden Tag, oft sogar mehrmals. Warum esse ich gerade jetzt in diesem Moment? Wie genau esse ich? Hast du dir schon einmal diese Fragen gestellt, bevor du dir den ersten Bissen in den Mund geschoben hast?
Wenn ich mir diese Fragen beantworte, dann wird mir so einiges bewusst. Manchmal esse ich einfach zwischendurch etwas, ohne zu wissen, warum. Hatte ich in diesem Moment auch wirklich Hunger?
Oft gehe ich auch in einem Restaurant essen. Gerade aus Zeitgründen verbinde ich das tägliche Essen mit Treffen von Freunden und Geschäftspartnern. Während ich mit ihnen esse, befassen wir uns mit Gedanken und Gesprächen, die nichts mit dem Essen zu tun haben. Meistens sind die Gespräche ruhig, freundlich und manchmal ergeben sich auch hitzige Diskussionen. Dass das der Verdauung und Bekömmlichkeit des Essens nicht unbedingt zuträglich ist, liegt nahe. Ich weiß es und habe viele Erfahrungen gemacht, dass es Möglichkeiten gibt, die diesen lebenserhalten Vorgang zu einem Genuss werden lassen können.
Ich habe im Urlaub diese positive Erfahrung gemacht. Ich saß allein am Tisch. Möglicherweise hatte das Umfeld ein wenig Mitleid mit mir. Doch ich habe diese Situation bewusst gewählt und genossen. Vielleicht habe ich diese Zufriedenheit sogar ausgestrahlt.
Ich wählte mein Essen am Buffet bewusst aus, nahm es am Tisch mit allen Sinnen wahr und achtete auf ein sorgsames Kauen. Ich spürte, wie es beim Schlucken hinabsank und füllte dann erst die Gabel wieder. Ich nahm die ersten Sättigungssignale wahr und konnte diese bedingungslos respektieren. Welch ein Unterschied!

 

ACHTSAMES ESSEN

Wenn es um achtsames Essen geht, so wird häufig die Rosinenübung erwähnt. Diese Übung ist Teil des Mindfullness Trainings. Bestimmt werden wir nicht immer so, wie wir es mit der Rosine gemacht haben, unser Essen zelebrieren. Das bedarf schon einer Menge Zeit und Geduld. Für unseren Körper ist achtsames Essen optimal. Es ist eine Entscheidung von uns selbst, wie viel Aufmerksamkeit wir jedem Augenblick unseres Lebens geben, auch dem Essen.
Eigentlich können wir tun und lassen, wofür wir uns entscheiden. Wichtig ist, dass uns die Konsequenzen bewusst sind und wir mit jeder Entscheidung auch die Entscheidung für und gegen die Konsequenzen treffen.

Umso mehr wir im Augenblick sind, desto bewusster können wir ihn gestalten. Achtsames Essen ermöglicht uns, dass wir das wählen, was unser Körper gerade braucht und dass unser Körper die Nahrung so verdauen kann, dass er die Bestandteile optimal nutzen kann. Im Folgenden sind einige Beispiele genannt, wie du achtsames Essen in deinen Alltag integrieren kannst.

 

WARUM ISST DU IN DIESEM MOMENT?

Mache dir einmal bewusst, warum du gerade jetzt zu etwas Essbarem greifst? Reagierst du auf eine Emotion oder auf das, was der Körper braucht?
Oftmals agieren wir kopf- und gefühlsgesteuert. Doch in der Achtsamkeit geht es darum, zunächst einmal in und auf den Körper zu hören. Anstatt die Emotionen, sei es nun Stress, Traurigkeit, Einsamkeit und dergleichen zu „überessen“, höre einmal in dich hinein, ob dir dein Körper Signale von Hunger sendet.
Knurrt dein Magen? Wie viel Energie hast du? Fühlst du dich vielleicht sogar etwas benommen?
Was sind deine emotionalen Trigger! Wie fühlt sich dein Hunger für dich an? Finde den Unterschied heraus und iss nach Möglichkeit nur, wenn du wirklich Hunger hast. Emotionale Trigger befriedige anders.

 

PROBLEMLÖSER UND LEBENSMITTEL

Bestimmte Nahrungsmittel werden gerne benutzt, um Emotionen zu befriedigen. So hat Eis zum Beispiel vermeintliche Qualitäten eines Problemlösers. Die Süße gab es schon mit der Muttermilch, und in Kombination mit dem Soften vermittelt das Eis Geborgenheit. Von klein an wurden wir mit Naschereien getröstet oder belohnt. Das ist in unserem Gehirn so programmiert.
Leider besteht Eis jedoch zum großen Teil aus billigen Fetten, vielen künstlichen Zusatzstoffen etc. Auf Dauer kommt es im Körper dadurch zu einem Defizit, nämlich einen Mangel an Nährstoffen. Dahingegen verlangt ein Körper, der ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist, auch gar nicht mehr so stark nach emotionalem Essen.
Ein guter erster Schritt ist daher, zu den heute so vielfältig vorhandenen Lebensmitteln zu greifen, die beide Qualitäten verbinden. Sie liefern lebenswichtige Nährstoffe und haben die emotionale „Konsistenz“. Und natürlich schmecken diese gut! Hast du schon einmal Smoothies probiert? Im Internet findest du viele Rezepte.

 

DER SINN VON ACHTSAMEM ESSEN

Essen gibt es heute immer und überall. Essen ist nicht rar. Gleichzeitig herrscht Zeitmangel. Global. Das führt dazu, dass oftmals nebenbei und zwischendurch, im Stehen und aus der Hand gegessen wird.
Achtsames Essen erreichst du, indem du das Essen z.B. für eine ganze Woche planst. Mache dir dann eine Einkaufsliste und kaufe in Ruhe ein. Nimm dir Zeit zum Kochen. Ich finde z.B. das Schneiden von Gemüse und sogar das abschließende Saubermachen der Küche recht meditativ.
Lege dir auch bestimmte Essenszeiten fest und halte gewisse Rituale ein. Zum Beispiel ist es sinnvoll nur am Tisch mit Geschirr und Besteck zu essen.

 

KOMPLEXITÄT DER NAHRUNGSMITTEL

Meistens kommen wir das erste Mal mit unseren Nahrungsmitteln im Supermarkt in Berührung. Die wenigsten Menschen sind Bauern oder Jäger oder ernten selbst Obst und Gemüse in ihrem eigenen Garten. Dadurch verlieren wir den Blick auf die Komplexität und die systemische Verknüpfung auf die Herstellung der Dinge.
Das ist schade, denn Nahrungsmittel sind eine wunderbare Gelegenheit, dass wir uns unserer Verbindung mit der Natur, den Elementen, den Tieren und anderen Menschen bewusst machen
Bevor du das nächste Mal ein achtsames Essen genießt, halte einen Moment inne und denke einmal an all die Menschen, die an der Herstellung deines Essens beteiligt waren. Angefangen von demjenigen, der kochte und einkaufte, über diejenigen, die die Regale im Supermarkt einräumten, bis hin zu denjenigen, die die Dinge pflanzten und ernteten. Denke auch an die Natur, die uns so wunderbare Sachen schenkt.
Vielleicht macht dich die Achtsamkeit für dein Essen darauf aufmerksam, dass du beim nächsten Einkauf bessere Entscheidungen für deine Gesundheit und für den gesamten Planeten triffst.

 

ACHTSAMES ESSEN IST BEWUSSTES ESSEN

Wie nimmst du deine Mahlzeiten ein? Mit Multitasking beim Essen nehmen wir die Bedürfnisse und das Verlangen unseres Körpers nicht wahr.
Sicherlich kennst du das Phänomen, wenn du beim Essen sehr beschäftigt bist, dass du dir automatisch Bissen für Bissen in den Mund schiebst und staunst, wenn der Teller leer ist. Wir alle haben diese Erfahrung bereits gemacht.
Achtsames Essen bedeutet, seinem Körper und seinem Geist bewusst zu machen, dass der Fokus auf dem Essen liegt und über das Gehirn alle wichtigen Stoffe zur Verfügung gestellt werden, die für die Verarbeitung der Nahrung gebraucht werden.
Achtsames Essen bedeutet auch, das Essen genügend zu kauen, damit eine Verdauung überhaupt möglich ist. Den meisten Menschen ist immer noch nicht klar, dass unser Magen keine Zähne hat und wir unserem Magen die Nahrungsmittel als Brei und eingespeichelt zur Verfügung stellen sollten.
Achtsames Essen bedeutet auch, nur das zu essen, was unserem System Körper dienlich ist. Dazu gehört ein hoher Anteil an lebendiger Nahrung, der unserem Körper das zur Verfügung stellt, was er zum guten Funktionieren braucht.

 

ACHTSAMES ESSEN LÄSST SÄTTIGUNG WAHRNEHMEN

Langsames und achtsames Essen ist der beste Weg, damit der Körper und der Geist miteinander kommunizieren können, welches die besten Nährstoffe im jeweiligen Moment sind. Darüber hinaus entsteht auch die Möglichkeit, das Sättigungsgefühl besser wahrnehmen zu können. Dieses braucht nämlich ca. 20 Minuten, bis es im Gehirn angelangt ist. Auf Grund dieser Zeitspanne passiert es häufig, dass wir uns unbewusst überessen.
Doch wie schaffst du es, den Essensvorgang zu entschleunigen? Wie bereits erwähnt, setze dich auf jeden Fall hin. Kaue auch sorgsam, in der Literatur heißt es, bis zu 25-mal. Lege das Besteck zwischendurch immer wieder nieder. Nimm nicht gleich nach.

 

ACHTSAMES ESSEN UND DANN?

Mit diesem Artikel hast du eine Menge Anregungen bekommen. Es liegt jetzt an dir, diese in dein Leben zu integrieren.
Wenn du mehr für dich und deine Gesundheit tun möchtest, dann empfehle ich dir das Mindfulness Basic Training. Hier lernst du die Basics der Achtsamkeit. Du erfährst, wie du dich, deinem Körper und deinem Leben mehr in Richtung Gesundheit und Glück lenken kannst.
Das Mindfulness Basic Training findet im Haus Saphi in Rietz-Neuendorf statt, einem Ort zwischen Beeskow und Bad Saarow. Erfahre mehr darüber, indem du auf den Link drückst!

 

MINDFULNESS


ACHTSAMKEIT – DIE BESTE FORM FÜR EIN LEBEN MIT SINN & ERFOLG

 

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Sakira Philipp - Coach & Trainerin