Wenn du dich manchmal müde, erschöpft, träge und niedergeschlagen fühlst und keine wirkliche Erklärung dafür hast, dann gibt dir der Blogartikel eine mögliche Antwort. Ich lade dich mit diesem Artikel ein, einmal deine Atmung zu beobachten. Wofür ist das gut? Häufig atmen wir nur flach, unvoll­ständig und nutzen das uns zur Ver­fügung stehende Lungenvolumen einfach nicht aus. Damit wird unser Kör­per nicht ausreichend mit Sauer­stoff versorgt und die Vorgänge im Körper laufen auf Sparflamme. Stoff­wechsel­produkte werden nicht aus­reich­end ausge­schieden und ver­brauchte Luft kann sich in den Lungen sammeln. Wen wundert es dann, wenn genau die Symptome auftreten, die oben beschrieben sind. 

Warum richtig atmen?

Ja, was genau bedeutet das und was bedeutet es nicht? Lass uns Stück für Stück vorgehen – ein wenig Theorie und dann eine Atemtechnik, mit der du lernst, dein Lungenvolumen immer mehr auszuschöpfen. Wenn du die Art der Atmung regelmäßig anwendest, dann wirst du merken, wie viel mehr an Lebensenergie dir dann zu Verfügung steht und welche möglichkeiten sich für dich eröffnen.

In meinem letzten Artikel hast du bereits Wesentliches über Pranayama erfahren. Ich fasse dir gleich noch einmal einige wesentlichen Aspeke zusammen oder, wenn du magst, kommst du mit diesem LINK direkt zu dem Blogartikel „Pranayama – Manchmal brauchst du nur zu atmen“.

Was ist Pranayama?

Pranayama bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch den Atem. Pranayama ist die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung mittels Achtsamkeit und beständigem Üben. Prana ist die ursprüngliche Energie des Universums. Die Atmung ist die Hauptversorgungsquelle mit Prana. Die Atmung ist lebenswichtig. Ohne sie würden wir nur wenige Minuten leben. Unser Körper steuert die Atmung selbständig. Das geschieht die meiste Zeit und garantiert, dass der Atemprozess gleichmäßig weiter geht. Ebenso sind wir in der Lage, unseren Atem willkürlich zu beeinflussen. Wir können den Rhythmus, die Tiefe und die Dauer der Atemzüge bestimmen. Durch die Atmung kann man gleichzeitig Prozesse im Körper ändern, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden.

Unsere Atmung ist eng mit dem emotionalen Zustand und Funktionen unseres Körpers verbunden. In dem die Atmung geändert wird, ändern sich der emotionale Zustand und Funktionsweisen in unserem Körper. Bekommen wir beispielsweise einen Schreck, so ist die Folge, dass der Herzschlag höher wird und der Körper sich vorbereitet, einer Gefahr zu begegnen. Der Atem wir schneller und unregelmäßiger. Sind wir dagegen besonders aufmerksam, halten wir zum Beispiel auch den Atem an, um eventuell einem Geräusch ganz konzentriert die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Für deine Gesundheit

Bei allen Atemübungen gilt: Der Atem sollte frei fließen und ohne Druck und Ehrgeiz kontrolliert werden. Wenn sich die Muskeln des Atemapparats und/oder die umliegenden Bereiche verspannen oder wenn du nach dem Atem anhalten hörbar nach Luft schnappst, solltest du die Übung entweder achtsam beenden oder die Intensität reduzieren. Sobald nämlich zu viel Druck auf den Atemapparat kommt, hat Pranayama keinen positiven Effekt mehr, sondern sorgt nur für einen noch verspanntere, noch unnatürlichere Atmung – und hat damit eher negative Wirkung auf Psyche und Körper.

Nimm dir jeweils genügend Zeit. Du kannst Pranayama auch morgends oder abends im Bett machen. Wichtig ist, dass du es regelmäßig machst, denn dann wirst du Veränderungen in deinem Körper spüren und wirst auch merken, dass deine Leistunsmöglichkeit viel besser wird.

Übe zuerst die Bauchatmung

Die Bauchatmung ist die natürliche Atmung des Menschen und wird heute meist nur noch während des Schlafens praktiziert. Die Bauchatmung ermöglicht die volle Ausnutzung der Lungenkapazität. Mit dieser Art der Atmung wird mehr Sauerstoff aufgenommen, die Bauchorgane bekommen eine gute Massage und das Gehirn wird besser versorgt. Die Bauchatmung wirkt stark beruhigend und man kann sie bewusst einsetzen, um unruhige Energien zu wandeln. Sie ist auch eine gute Möglichkeit zur Beruhigung des Geistes vor dem Einschlafen.

Wie geht es?

  • Lege dich auf den Rücken, winkle die Füße an und lege deine Hände auf den Bauch.
  • Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Bauch und bewege deinen Bauch noch oben von der Wirbelsäule weg. Automatisch wirst du einatmen.
  • Bringe deinen Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule und du wirst ausatmen.
  • Du kannst die Bauchatmung machen, solange du magst.

Jetzt übe die Brustkorbatmung

Bei Einatmen heben sich die Rippen, sodass der Brustkorb sich weitet. Beim Ausatmen kehren die Rippen wieder in die ursprüngliche Form zurück. Die Atemluft strömt in die mittleren Partien der Lunge. Diese Art der Atmung absolviert ein Mensch in Stresssituationen, bei Nervosität und Anspannung. Macht ein Mensch diese Art der Atmung unbewusst über einen längeren Zeitraum, wird die Anspannung im Körper weiter verstärkt. Für eine gesunde Atmung ist die Brustkorbatmung ein Bestandteil. Das fokussierte Atmen in diesem Bereich schult die Aufmerksamkeit und dient als Vorbereitung der vollständigen YOGA Atmung.

Wie geht es?

  • Lege deine Hände auf deinen Brustkorb, so dass sich die Mittelfinger berühren. Atme so ein, dass sich deine Rippen beim Einatmen zur Seite bewegen und damit die Distanz zwischen deinen Fingern größer wird. Halte während der Atmung deinen Bauch still.
  • Beim Ausatmen schieben sich die Fingerspitzen wieder zusammen.

Brustkorb-  und Schlüsselbeinatmung in Kombination

Bei der Schlüsselbeinatmung strömt die Luft in die Lungenspitzen. Beim Einatmen hebt sich der obere Teil des Brustkorbes mit dem Schlüsselbein, beim Ausatmen senkt er sich wieder. Atmen wir auf dieser Art und Weise während unseres Alltags, dann ist die Atmung eher rasch und flach. Zu dieser Form der Atmung kommt es in hochgradigen Stress-, Angst- und Atemnotsituationen. Übe diese Art der Atmung langsam und fokussiert, damit du deine Lungenkapazität ausschöpfen lernst. Deine Aufmerksamkeit lässt auch eine ungünstig ablaufende Atmung unterbrechen und in ihre Natürlichkeit zurückbringen.

Wie geht das?

  • Halte während der Atmung deinen Bauch still.
  • Lege deine Hände auf deinen Brustkorb, so dass sich die Mittelfinger berühren.Atme so ein, dass sich deine Rippen beim Einatmen zur Seite bewegen und damit die Distanz zwischen deinen Fingern größer wird.
  • Atme weiter ein, bis du spürst, dass sich der Schlüsselbeinbereich hebt und sich der obere Teil der Lunge füllt.
  • Atme dann zuerst die Luft aus dem oberen Teil der Lunge aus, so dass sich der Schlüsselbeinbereich senkt.
  • Atme weiter aus, so dass sich die Fingerspitzen wieder zusammenschieben.

Die vollständige YOGA Atmung

Jetzt ist es soweit. Die Bauch- und die Kombination aus Brust- und Schlüsselbeinatmung gelingen dir bereits gut. Dann ist es an der Zeit, dass du alle drei Teile miteinander kombinierst. Bei einer gesunden und natürlichen Atmung kommen die Bauch-, Brustkorb- und Schlüsselbeinatmung in einem Atemzug vor. Sie vereinigen sich zu einer fließenden Welle, beim Einatmen von unten nach oben und beim Ausatmen von oben nach unten. Durch das Praktizieren der vollständigen YOGA-Atmung wird die volle Lungenkapazität ausgeschöpft. Hier werden die Bauchatmung, die Brustkorbatmung und die Schlüsselbeinatmung hintereinander ausgeführt. 15 Minuten diese Atmung durchgeführt unterstützt den Cholesterinspiegel zu senken und 30 Minuten je Tag ausgeführt unterstützt das Abnehmen.

So geht es …

  • Setzte dich aufrecht hin. Am Anfang lege deine Hände auf den Bauch bzw. während der Brust- und Schlüsselbeinphase auf deinen Brustkorb. Das unterstützt dich, genau die Teile deines Körpers zu bewegen, die für die einzelnen Atemphasen wichtig sind.
  • Atme zuerst mit der Bauchbewegung in den Bauch. Halte dann den Bauch still und atme in den Brustkorb. Halte nach Möglichkeit den Bauch und den Brustkorb still und atme in den oberen Bereich deines Brustkorbes Richtung Schlüsselbein. Der Übergang in die einzelnen Teile und die gesamte Atmung erfolgt fließend.
  • Beim Ausatmen leere zuerst den oberen Bereich, dann den mittleren und dann den unteren Bereich. Unterstütze das Ausatmen im unteren Bereich, indem du den Bauchnabel bewusst zur Wirbelsäule bringst.

Und jetzt noch den i-Punkt

Zwischen dem Ein- und dem Ausatmen gibt es einen Moment, wo dein Atem still ist. Manchmal kann der Moment auch noch so klein sein. Nimm bei einen deiner Atemübungen diesen Moment noch einmal bewusst war. Und dann beginne diesen Moment zu vergrößern

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