Man braucht Mut, um die Stille sprechen zu lassen. Hast du einen Ort in deinem Leben, an dem wirklich völlige Stille herrscht? Ein Platz, wo keine Mobiltelefone bimmeln, wo du von keiner Musik oder Gesprächen beschallt wirst, keine Geräusche vom Rasenmäher oder Autos oder von einem trampelnden Obermieter sind. Einen Ort, wo du ganz für dich bist, die Augen schließen, dich selbst hören und deine innere Stille lauschen kannst? Und, wenn du ihn haben solltest, gehst du dann auch dort hin?

Die Kraft der Stille

Saphi Blogartikel - Kraft der StilleStille ist eine knappe Ressource geworden. Unsere Welt ist bestimmt von einer ständigen bewussten und unbewussten Beschallung. Und, wenn um uns herum die Stille ist, dann können wir sie fast nicht ertragen und fangen an mit kichern, reden, machen irgendwelche Geräusche oder beginnen uns zu beschäftigen. Ja unsere Handys sind schon zu treuen Begleitern geworden und viele Menschen können sich ein Leben ohne Handys schon nicht mehr vorstellen. Wer heute nach einer Insel der Ruhe sucht, entdeckt sie meist dort, wo man vorerst selbst zur Ruhe gezwungen wird. Der längere Aufenthalt in einem Kloster oder Schweigeretreats sind längere Möglichkeiten, YOGA oder Meditationskurse bieten auch kürzere Sessions an.

Wer sich auf die Stille einlässt

Der moderne Mensch kennt wenige dieser Ruhepole. Er sehnt sich danach und hat doch ein gespaltenes Verhältnis zur Stille. Stillhalten will gekonnt sein, Stille will erobert werden, denn die Vorzüge der Stille zeigen sich nicht sofort. Eine Vorahnung, was uns erwarten könnte, beschleicht uns, wenn wir uns an Augenblicke erinnern in denen wir ohne Ablenkung und bereit für innere Ruhe waren. Jeder kennt diesen Moment. Oft meldet sich hier nicht das Gefühl der Glücksseligkeit, sondern eher das Gefühle der Langeweile. Sofort suchen wir etwas, wir wollen etwas tun.

Unsere Natur gibt uns viel Momente, wo nichts wichtig ist. Vielleicht erinnerst du dich, wie du das erste Mal unter freien Sternenhimmel gesessen und einfach nur die Sterne betrachtet hast. Der Anblick bringt uns zum Schweigen, ohne dass es dafür größerer Konzentration oder Anstrengung bedarf. Es ist einfach wunderschön, die Sterne zu beobachten, das Licht aus weiter Ferne und die Momente der Erleuchtung zu spüren, wenn man die Sterne dem Sternbild zuordnen kann.

Obwohl wir inmitten der bewegten Welt unsere Stille suchen, hat sie doch etwas Ängstliches und Bedrohliches in diese Stille hineinbegeben. Ein unangenehmes Gefühl der inneren Leere, des Anhaltens und des Nichts-Tun-Konnens.

Ambivalenz gegenüber der Stille

Unsere Ambivalenz gegenüber der Stille hat etwas mit unserer gegenwärtigen Lebenslage zu tun. Wir sind frei und autonom wie noch nie zuvor, aber auch entwurzelt, isoliert, einsam und im inneren Widerspruch mit uns selbst. Uns fehlt es an Bindung und Verbindung. Wir werden immer mehr zu Einzelkämpfern, leben in einer virtuellen Scheinwelt, die eine größere Bedeutung als das Sein.

Wenn wir bewusst im Außen Stille produzieren, wird es in unserem Kopf meist total laut. Da hören wir ersteinmal, was wirklich in uns los ist. Doch auch dieser Lärm in unserem Kopf behindert, dass wir Wesentliches in uns erkennen. Wir sind so beschäftigt mit inneren Gesprächen, was wir noch zu erledigen haben, was gestern war, was wir dringend mal tun sollten, wem wir nicht verzeihen können und das ein und andere, was wir gerne für uns machen würden, aber nicht tun können, wollen, dürfen. Wir kommen nicht zum Kern, zum Wesentlichen der inneren Stille.

Das Geheimnis der Stille

Doch, was ist, wenn es wirklich einmal im Inneren und im Äußeren still wird? Dann eröffnen sich für uns Räume, die das Wesentliche von uns zum Ausdruck bringen, denn hinter der Stille ist ein Raum, indem wir das finden, was zu uns gehört. Die Stille spricht. Und das, was die Stille spricht, hat viel Bedeutung. Wir wissen dann mit Klarheit und Sicherheit, was zu tun ist, wir wissen, wer wir sind und was unsere wahre Aufgabe hier auf dieser Erde ist. Wir finden die Antwort auf die Frage: Warum bist du hier? Genau das ist auch der Moment, wo wir eine Gebrauchsanleitung für unser Leben bekommen, das Leben in deren Umsetzung eine Qualität erhält, die einfach anders ist, wo Glück, Lebensfreude und Freiheit die Basis für unser erfülltes Leben sind.

Und, wenn wir in der Ruhe sind

Im Allgemeinen tun wir viel, um die Ruhe nicht zu spüren. Der Garten könnte besser gepflegt, Freund wollen besucht werden, Mails gelesen und die Kinder müssen auch zu verschiedenen Veranstaltungen gefahren werden. Ja, irgendetwas gibt es immer.

Allerdings tritt genau hier ein paradoxer Effekt ein. Zwar wird der Garten wirklich schöner, aber wir haben keine Zeit, auch nicht das Bewusstsein und die Ruhe, unsere Erfolge zu genießen. Unser eigentliches Ziel der Ruhe wird zu einem Stressfaktor. Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Chance … oder wir besuchen unsere Freunde und wir sind eigentlich so gestresst, dass wir uns mehr über Probleme oder über den Zahn der Zeit unterhalten und uns gegenseitig übertrumpfen, als die Zeit zu genießen, still zu sein und in der Beobachtung die wahre Qualität unseres Gegenüber zu erfahren.

Gewohnheiten sind unsere Treiber

Grundbedürfnisse lassen uns funktionieren. Das ist einerseits wunderbar und andererseits bringt uns das Rennen nach Anerkennung, gebraucht zu werden, dazu zu gehören, Liebe zu bekommen etc. in einen Strudel, der uns immer weiter nach unten zieht.

Unser Leben hat sich sehr beschleunigt, die Gefahr ist groß, dass wir machen, machen, machen und uns dabei getrieben fühlen. Eigentlich möchten wir unser Leben gestalten und in Wirklichkeit gestaltet das Leben uns.

Nur wenige halten selbst an, nutzen die Möglichkeit der Meditation und des YOGAs, um in der Stille zu sein, den Geist in die Ruhe zu bringen und das eigene Körperbewusstsein zu entwickeln. Die meisten Menschen werden zum Anhalten gezwungen: Lebenskrisen, Krankheiten, Burnout, Krisen, Depression … Ereignisse, deren Sinn selten erkannt wird. Der Körper und der Geist nehmen sich einfach ihre Auszeit.

Warum bist du hier?

Was ist deiner Aufgabe hier auf dieser Welt? Was gibt deinem Tun Tiefe und Sinn? Hast du schon einmal selbst darüber nachgedacht? Deine Antworten bekommst du in der Stille, dann, wenn du ganz in die Ruhe gehst, deine Gedanken ganz ruhig werden und sich Ruhe und Stille in deinem Körper und Geist ausbreiten, deine Seele tief durchatmen kann und du dein wahres Wesen erkennst. Bestimmt sind dir diese Worte bekannt.

Stille, zur Ruhe kommen, meditieren, sich selbst erkennen, wie genau macht man das? Was tust du, wenn dein Auto kaputt ist oder du eine ernstzunehmende Symptome an deinem Körper bemerkst? Du holst dir Rat und die Unterstützung einer Fachkraft, nicht wahr? Was machst du, wenn du zur Ruhe kommen willst, sich aber die Ruhe nicht einstellt und du eher Unruhe oder Langeweile spürst? Du findest Gründe, warum es nicht geht, stimmt‘s?

Mach es optimal für dich

Für alles gibt es Fachkräfte. Um in die Ruhe und Stille zu kommen, sind YOGA, Meditation und Autogenes Training eine super gute Möglichkeit. Probiere es einfach, denn erst dann kannst du erfahren, was die wirkliche Qualität ist. Mache YOGA, meditiere regelmäßig. Und vor allem, lass dich durch nichts von einem Termin abbringen. Halte es mit einem Termin für deinen Körper genauso, wie mit der Abflugzeit deines Urlaubsfliegers. Oder würdest du diesen Termin mal kurz streichen, weil etwas Anderes wichtig sein könnte?

Ich weiß, Termine zu streichen gehört heutzutage zu einer Möglichkeit, Freizeit zu gewinnen. Oder besser gesagt, eine Möglichkeit zu haben, um Zeit für seine wahren Bedürfnisse zu haben. Leider fallen hierunter auch Termine, die deinen Körper gesund und fit halten. Hier wurde der falsche Termin gestrichen.

Wenn du nicht warten willst, bis dein Körper und dein Geist dich zwingen, eine Pause zu machen, entscheide dich bewusst, selbst Pausen zu machen und in die Stille zu gehen. Fülle diese Pausen mit YOGA und Meditation, lerne deinen Körper und deinen Geist kennen und finde Möglichkeiten, selbst Gestalter eines gesunden Lebens zu sein.

Sakira Philipp - Trainerin, Coach & AutorinFit & gesund leben!
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