Hier findest du eine Sammlung von Antworten auf Fragen, die viele meiner YOGA-Teilnehmer beschäftigt haben. Die Themen beginnen bei ganz einfachen Fragen zum Besuch der YOGA-Stunde bis hin zu speziellen Anliegen. Bitte halte dich an die allgemeinen Regeln, damit die YOGA-Veranstaltung für alle ein gelungenes Ereignis wird.

Die YOGA-Etikette

  • Bitte sei pünktlich. Wenn du zu spät kommensolltest, dann warte bitte vor dem YOGA-Raum bis die Teilnehmer mit den YOGA-Asanas beginnen. Gehe leise an einen freien Platz, ohne die anderen zu stören.
  • Schalte generell dein Handy aus.
  • Bewege dich in den YOGA-Räumen angemessen und leise.
  • Komme unparfümiert zum YOGA-Unterricht.
  • Nach dem YOGA-Kurs räume die Decke und das Kissen zurück in das Regal. Lasse die Matten liegen.
  • Bitte wende dich direkt an die YOGA-Lehrerin, wenn du weitere Fragen hast.

Was sind YOGA-Präventionskurse?

Unter Prävention versteht man Maßnahmen und Handlungen, die ein unerwünschtes Ereignis verhindern sollen. Eine Möglichkeit sind die YOGA-Präventionskurse. In den Kursen erfahren die Teilnehmer, wie sie ihre Gesundheit als das höchste Gut eines Menschen fördern und bewahren können. YOGA-Präventionskurse zählen zu den Entspannungskursen. Viele Krankenkassen haben großes Interesse daran, dass ihre Mitglieder ihre Gesundheit erhalten und fördern eine Teilnahme an einem YOGA-Präventionskurs finanziell.
Frage einne Mitarbeiter deiner Krankenkasse, inwieweit und in welcher Höhe du eine Unterstützung erhältst. Die Kurse, die bei Saphi als Präventionskurse ausgeschrieben sind, sind alle von der „Zentralen Prüfstelle für Prävention“ genehmigt worden.

Was sind „Offene YOGA-Stunden“?

Das sind YOGA-Stunden, in denen du zu jeder Zeit einsteigen kannst. Die einzige Voraussetzung ist, dass du bereits an einem Kurs „YOGA für Anfänger“ teilgenommen haben oder YOGA deine Lebenseinstellung ist.

Das erste Mal zum YOGA – Was ist gut zu beachten?

  • Ziehe dir bequeme Kleidung an, in der du dich gut bewegen kannst und dich wohlfühlst. Wir empfehlen dir, dich nach dem Zwiebelprinzip anzuziehen. In manchen Übungen brauchst du weniger Bekleidung und während der Meditation ist es gut, dich etwas wärmer anzukleiden.
  • Weniger ist mehr: Gib dir Zeit, die YOGA-Asanas und den Unterricht in Ruhe kennen zu lernen. Achte auf die Reaktionen deines Körpers. Mache die Übungen nur so und auch nur so lange, wie es dein Körper erlaubt.
  • Bitte beachte, dass seit der letzten Mahlzeit ca. zwei Stunden vergangen sein sollten.
  • Sei mindestens 10 Minuten vor Kursbeginn da, um in Ruhe anzukommen und dir alles in Ruhe zeigen zu lassen.

Wie finde ich den richtigen YOGA-Kurs für mich?

Wir empfehlen allen Anfängern – unabhängig ob sportlich und flexibel – für einen bestimmten Zeitraum den Besuch des Präventionskurses „YOGA für Anfänger“. YOGA ist kein Wettbewerb. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, die einzelnen YOGA-Übungen, Tiefenentspannungen, Pranayama etc. genau kennen zu lernen, um die beste Wirkung für Körper, Geist und Seele zu erfahren.

Ich bin in homöopathischer Behandlung. Kann ich YOGA machen?

Fragen Sie Ihren Heilpraktiker, ob er YOGA befürwortet. Sollte dem nichts im Wege stehen, dann informieren Sie bitte die jeweilige YOGA-Lehrerin über Ihre Behandlung.

Ich habe Knieschmerzen. Kann ich YOGA machen?

Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Bitte sprechen Sie im Idealfall vor der ersten YOGA-Stunde mit Ihrem Arzt, ob Sie am YOGA-Unterricht teilnehmen können. Generell und bei ärztlicher „Genehmigung“ informieren Sie zusätzlich den/die YOGA-LehrerIn, ggf. werden Ihnen bei bestimmten Übungen Alternativen angeboten.

Ich bin schwanger. Welchen Kurs kann ich besuchen?

Für Schwangere sind spezielle YOGA-Asanas entwickelt wurden, die während des YOGA-Kurses für Schwangere absolviert werden. In den regulären YOGA-Klassen gibt es Übungen, die kontraindikativ für Schwangere sind. Auch aus diesem Grund empfehlen wir eine Teilnahme am YOGA-Schwangerschaftskurs.

Ich bin bereits Rentner. Kann ich noch mit YOGA beginnen?

Grundsätzlich ja. Besuchen Sie nach Möglichkeit den Präventionskurs „YOGA für Anfänger“ oder wählen Sie den Kurs „YOGA für Senioren“, wenn Sie gerne mit gleichgesinnten Menschen zusammen sind. Eine weitere gute Möglichkeit ist der Kurs „YOGA auf dem Stuhl“, der insbesondere für Menschen ist, deren Beweglichkeit eingeschränkt ist.

Ich habe ein paar Kilo zu viel …

So wie Ihnen geht es noch vielen anderen. Wenn es Ihnen wichtig ist, Sport zu machen, dann nehmen Sie am Kurs „YOGA für Mollis“ oder „YOGA für Anfänger“ teil. Hier finden Sie Menschen, die gerne Sport machen wollen und die YOGA-Übungen entsprechend ihren Möglichkeiten tun.
Wenn Sie gerne abnehmen wollen, dann sprechen Sie mit Sakira Philipp. Sie kann Sie speziell auf YOGA-Übungen hinweisen, die Sie auf Ihren Weg unterstützen und die Sie dann auch zu Hause machen können.
Wenn Abnehmen ein klares Ziel für Sie ist, dann empfehlen wir Ihnen ein Coaching.

Wie oft sollte ich YOGA machen?

Wir empfehlen eine regelmäßige YOGA-Praxis von mindestens einmal pro Woche, besser sogar zweimal, um die positiven Effekte des YOGAs wahrnehmen zu können. Ist Ihnen Ihre Gesundheit und Ihr Körper besonders wichtig? Dann integrieren Sie die YOGA-Asanas in Ihr tägliches Leben und lassen YOGA selbst zu einer Lebenseinstellung werden.

Ich möchte YOGA zu Hause machen. Können Sie mir Tipps geben?

Sie können sich Übungen und Übungsfolgen aus der YOGA-Stunde merken. Für einen auf Ihren Körper und Ihre Konstitution abgestimmten Übungsplan empfehle ich Ihnen YOGA-Einzelunterricht zu nehmen, in dem Ihr persönlicher YOGA-Übungsplan erstellt wird.

Warum singen wir OM am Anfang und/oder Ende der YOGA-Stunde?

„OM“ ist ein altes indisches Mantra. Es steht für die Unendlichkeit, für das Universum und den Kreislauf des Lebens. Wenn Sie sich unsicher oder unwohl dabei fühlst, dann singen Sie das „OM“ einfach innerlich. Auch allein durch das Zuhören können Sie die positive Vibration dieses kraftvollen Mantras in Ihrem Körper spüren.

Warum wird am Ende der YOGA-Stunde ein Mantra in Sanskrit gesungen?

Sanskrit, die älteste Sprache der Menschheit wird auch die „Sprache der Götter“ genannt. Sanskrit besteht aus Urklängen, die den eigentlichen Schwingungen eines Objektes oder einer Handlung entsprechen. Da das Sanskritwort die tatsächliche Klangmanifestation ist, benutzen wir sie zum Singen.

Ist YOGA eine Religion?

Nein, YOGA ist keine eigene Religion sondern ein philosophisches und physiologisches System, welches in Indien vor vielen Tausend Jahren entstanden ist. YOGA ist eher eine Lebenseinstellung. Sie beinhaltet, Körper und Geist gesund und fit zu halten, sodass die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft dafür auf, um Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
Henry Ford